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Maike Heggblum

Maike Heggblum

Benefiz-Golfturnier der Pinneberger Lions

Gummistiefel oder Golfschuhe? Diese Frage haben sich am Samstag wohl viele der 76 angemeldeten Teilnehmer des Benefiz-Golfturniers des Lions Club Pinneberg gestellt. Aber Petrus meinte es wie immer gut mit den sportlichen Teilnehmern und pünktlich zum Startschuss um 12 Uhr verzogen sich die Regenwolken und ein spannendes Golfturnier in herrlicher Kulisse konnte beginnen. Bereits zum 24. Mal fand das Benefizturnier auf dem wunderschönen Gelände der Gut Wulfsmühle in Tangstedt statt.

Bestball

Gespielt wurde „Bestball“,  einer der beliebtesten Spielvarianten im Golf. Hier spielen vier Spieler in zwei Teams gegeneinander. Jeder der Golfer spielt dabei seinen eigenen Ball und das beste Ergebnis pro Loch und Team wird gezählt. Dies ist eine der beliebtesten Spielformen auf deutschen Plätzen und wird häufig bei Damen- oder Herrengolf-Events ausgetragen, um den Team- und Wettbewerbscharakter zu stärken und zu befeuern.

Soziales Engagement

Die Umdeutung der Abkürzung Lions  in „Leben ist ohne Nächstenliebe sinnlos“ durch einen Hamburger Lionsfreund, trifft gut den Wandel der größten Service-Vereinigung der Welt.  Seit mehr als 50 Jahren ist der Lions Club Pinneberg aktiv und hilft mit seiner Fördergemeinschaft dort, wo staatlicher Unterstützung Grenzen gesetzt sind. „In diesem Jahr rechnen wir mit mehr als 25.000 Euro an Spendengeldern durch das Golfturnier,“ sagte Lions-Präsident Jan Dierbach.

Ein starkes Team

Insgesamt 12 Helfer hatten gemeinsam mit Organisator Frank Diers bei der Vorbereitung und Durchführung des Golfturniers geholfen, damit am Ende alles so reibungslos geklappt hat, wie es sich alle gewünscht hatten.  Und es gab eine ganze Menge zu planen. Gleich morgens wurden die Teilnehmer mit einem zweiten Frühstück begrüßt, ehe es dann  nach der offiziellen Begrüßung auf den Platz ging. Und natürlich sollte es während des Turniers den Golfern an Nichts fehlen. Die fleißigen Helfer hatten die kleine Hütte neben dem Bachlauf in ein kleines Bistro verwandelt, in der sich die Teilnehmer mit kleinen Snacks, frischem Kuchen, Obst und Getränken für die verbleibenden Löcher stärken und ausruhen konnten.

Abendgala

Nach Ende des Turniers gab es in der mit Rosen geschmückten Veranstaltungsscheune der Wulfsmühle dann die Siegerehrung mit anschließendem 4-Gänge Menü und einer großen Tombola mit 350 hochwertigen Preisen. Hier waren dann auch die Ehepartner der Sportler dabei, die nicht für das Turnier gemeldet waren. Gefeiert wurde bis in die späten Abendstunden. Das nächste Benefiz-Golfturnier wird am 20. Juni 2020 ausgetragen.

Die Idee

Doch was wird jetzt aus den Spendengeldern? Die Einnahmen der Spenden werden in vollem Umfang den karitativen Zwecken zugeführt. Hierfür gibt es bereits eine konkrete Idee:  Ein Platz für die Kids! Gemeint ist damit ein neuer Fußballplatz für die Kinder und Jugendlichen in Pinneberg. „Wir möchten einen Familientag planen und ein Training mit echten Fußballprofis organisieren. Es soll ein Platz werden, an dem sich die Kids treffen können, um gemeinsam zu Kicken und sich auszutauschen“, sagt Frank Diers. Und es stimmt. Die Sprache des Fußballs führt Menschen begeistert zusammen, egal, woher sie kommen, wie alt sie sind oder wer sie sind.

Save the Date

Die Lions wären nicht die Lions, würden Sie nicht jetzt schon mitten in der Planung für Ihre nächste Veranstaltung stecken. Und alle kulinarischen Genießer unter Ihnen sollten sich hierzu unbedingt den 24. September notieren, denn dann bitten die Lions zu Tisch. Gekocht und serviert wird für den guten Zweck. Erleben Sie die Mitglieder der Service-Vereinigung in Kochschürze und als Servicekraft an einem unvergesslichen Abend. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt. Anmeldungen unter: www.lions.de

Info:

Lions-Mitglieder sind Männer und Frauen, die sich lokal und international engagieren und vor Ort sogenannte „Activities“ auf die Beine stellen. Activities dienen dazu, Gelder für  Projekte zu sammeln, die immer einen gemeinnützigen oder mildtätigen Charakter besitzen. Es gibt aber auch globale Initiativen, zum Beispiel für die Jugend, die Gesundheit oder die Katastrophenhilfe, für die mehrere Clubs auf unterschiedlichen Ebenen zusammenarbeiten. Ein Beispiel ist das weltweite Lions-International-Programm „SightFirst“ im Kampf gegen Blindheit. Ursprünglich war die Lions-Bewegung in Deutschland eine reine Männersache. Das hat sich geändert. Heute gibt es auch viele Damen- und gemischte Clubs wie den Pinneberger Lions Club. Mitglied kann werden, wer persönlich dazu eingeladen wird.

www.lions.de

Fotos: Maike Heggblum

17.06.2019

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