Meeschensee Park-and-Ride-Anlage Henstedt-Ulzburg Quickborn Norderstedt die Norderstedterin
Maike Heggblum

Maike Heggblum

Meeschensees Park-and-Ride-Station erscheint im neuen Glanz

Rund 350.000 Menschen fahren regelmäßig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit nach Hamburg. Das sind Zahlen, die die IG Bau im Oktober 2019 erhoben hat. Ein Teil der Pendler stammt sicherlich auch aus dem nordwestlichen Teil des Speckgürtels der Hansestadt, genauer gesagt aus Henstedt-Ulzburg, Norderstedt und Quickborn. Um dem Wachsenden Bedarf gerecht zu werden, wurde nun ein Gemeinschaftsprojekt der drei benachbarten Kommunen abgeschlossen: Die Park-and-Ride und Bike-and-Ride-Anlage an der AKN-Haltestation Meeschensee kann nach einem Jahr Um- und Ausbau ab sofort wieder genutzt werden.

Feierliche Eröffnung

Die offizielle Eröffnung der Anlage erfolgte am 19. Dezember 2019 durch Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder, Bürgermeister Stefan Bauer aus Henstedt-Ulzburg und dem Quickborner Bürgermeister Thomas Köppl  zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Fördermittelgeber NAH.SH und der Metropolregion Hamburg, der bauausführenden Firmen sowie Ausschussmitgliedern der drei Kommunen.

Meschensee Park-and-Ride-Anlage Henstedt-Ulzburg Quickborn Norderstedt die Norderstedterin
Bürgermeister Stefan Bauer (Henstedt-Ulzburg), Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder (Norderstedt), Bürgermeister Thomas Köppl (Quickborn) freuen sich über die Eröffnung der neuen P+R-Anlage

Mit der Bahn in die Stadt

Mit der Erweiterung der Park-and-Ride und Bike-and-Ride-Anlage sollen weitere Anreize für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs geschaffen werden. Der teilweise oder vollständige Verzicht auf das Auto, so die einhellige Meinung der beteiligten Kooperationspartner, schone Nerven im Berufsverkehr, entlaste das Straßennetz und leiste einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Meschensee Park-and-Ride-Anlage Henstedt-Ulzburg Quickborn Norderstedt die Norderstedterin
Über 130 Fahrzeuge können künftig an der AKN-Haltestation Meeschensee abgestellt werden.

 

Parkplätze und überdachte Fahrradständer

Zu den zuvor 25 vorhandenen Stellplätzen für Autos kommen nun nach Wiedereröffnung der Anlage nun 107 weitere Stellplätze hinzu. Pendlerinnen und Pendler, die in Meeschensee vom Rad auf die Bahn umsteigen, können zukünftig zusätzlich zu den bestehenden Abstellmöglichkeiten 80 überdachte, öffentlich zugängliche Abstellplätze nutzen. 30 weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder befinden sich in einer geschlossenen, also vor Vandalismus sicheren Sammelschließanlage mit Lademöglichkeiten für E-Bikes inklusive Schließfächern. 2020 soll außerdem eine ökologische Aufwertung auf der westlich angrenzenden Restfläche vorgenommen werden.

Meschensee Park-and-Ride-Anlage Henstedt-Ulzburg Quickborn Norderstedt die Norderstedterin
Neben der überdachten Fahrrad-Abstellstation gibt es auch Möglichkeiten die Fahrräder oder auch E-Bikes vor Vandalismus geschützt stehen zu lassen.

 

Umbau-Verantwortung lag bei Henstedt Ulzburg

Auf gemeinsame Initiative der Gemeinde Henstedt-Ulzburg, der Stadt Norderstedt und der Stadt Quickborn hin wurde die Erweiterung der Park-and-Ride Anlage beschlossen und realisiert, da die vorhandenen Abstellmöglichkeiten angesichts der steigenden Nachfrage nicht mehr ausreichten. Für die Umsetzung dieses Gemeinschaftsprojekts wurde im Jahr 2018 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Federführung für die Umsetzung der Baumaßnahme lag bei der Gemeinde Henstedt-Ulzburg. Zuvor wurde seitens der Stadt Norderstedt das gesamte Beteiligungs- und Verwaltungsverfahren für die erforderliche Flächennutzungsplan-Änderung durchgeführt.

Kostenteilung für den Umbau

Von den Kosten für die Erweiterung in Höhe von knapp 860.000 Euro sind insgesamt 642.535 Euro beziehungsweise 75 Prozent von NAH.SH und der Metropolregion Hamburg öffentlich gefördert. NAH.SH hat eine Landeszuwendung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in Höhe von insgesamt 554.600 Euro gewährt. Die Metropolregion Hamburg beteiligt sich mit insgesamt 87.935 Euro. Verbleibende Kosten werden zwischen den Städten Norderstedt und Quickborn und der Gemeinde Henstedt-Ulzburg gemäß Vereinbarung geteilt.

Fotos: Maike Heggblum (3), Stadt Norderstedt (1)

27.12.2019

 

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